Nein zum Wegwerfkalb: Im Kälberhort von Maik Kindler bekommen „aussortierte“ Kälber eine zweite Chance

Zwei Ammenkühe mit Kälbchen29.06.2015: „Ein Kalb habe ich sogar lebend vom Misthaufen geborgen. Das war gerade frisch geboren und wurde gleich entsorgt, als feststand, dass es zu klein war. Die Aufzucht hätte sich für den Landwirt nicht gelohnt.“ So und ähnlich klingen die Sätze, die wir von Maik Kindler während unseres Besuchs im Kälberhort zu hören bekommen.

Weiterer Meilenstein in PROVIEH-Kampagne zum Kupierverzicht: Die Ringelschwanzprämie in Niedersachsen kommt!

19.06.2015: Die Genehmigung aus Brüssel für die öffentliche Förderung des Kupierverzichts ist da und die Einigung mit den Bauernverbänden ist erzielt. Nun soll die Ringelschwanzprämie den niedersächsischen Schweinehaltern ermöglichen, auf ihren Betrieben die notwendigen Maßnahmen zum Ausstieg aus dem routinemäßigen Schwanzkupieren umzusetzen.

PROVIEH fordert einen radikalen Ausstieg aus der Kleingruppenkäfighaltung bei Legehennen

11.06.2015: Die Bundesregierung will aus der Käfighaltung bei Legehennen (Kleingruppenhaltung) frühestens 2035 austeigen, die Bundesländer frühestens 2023. PROVIEH fordert jedoch ein Verbot dieser Haltungsform bereits vor 2020. Stefanie Pöpken, Fachreferentin bei PROVIEH, sagt dazu: „Welche Berechtigung gibt es, diese intelligenten und sozialen Vögel noch weitere zehn Jahre in diesen tierschutzwidrigen Haltungssystemen unterzubringen? Einzig die Profitgier der Geflügelindustrie und ihr großer Einfluss auf die Politik verhindert einen früheren Ausstieg aus der Käfighaltung.“

Nutztiere brauchen deine Stimme: Tierschutzwissen weitergeben

09.06.2015: Möchtest du dich aktiv für eine artgerechte Tierhaltung einsetzten? Fehlen dir Fachwissen, kommunikatives Knowhow oder die richtigen Kontakte?

Das von PROVIEH entwickelte Tierschutztrainer-Seminar für Jugendliche wird dir grundlegende Fragen rund um den Tierschutz in der Nutztierhaltung beantworten und zugleich die nötige Diskussionstechnik vermitteln, um dieses Wissen erfolgreich weitergeben zu können.

Weitere Infos und Termine findest du hier:

360° C - Tiere töten

Seit dem 31. Mai 2015 berichtet die Süddeutsche Zeitung täglich über das Thema „Tiere töten“. Die 360° Reportagen reichen von "Tierethik" bis "Schlachttransport" und zeigen die vielschichtige Problematik unseres Fleischkonsums auf.  Immerhin essen wir jährlich etwa 60 Kilogramm Fleisch, nur 1 Kilogramm pro Kopf weniger, als im Vorjahr.

„Initiative Tierwohl für alle“: Mehr Geld muss her!

29.05.2015: Vom Ansturm auf das inzwischen „Initiative Tierwohl“ (ITW) getaufte freiwillige Tierwohl-Bonitierungssystem, das PROVIEH mitkonzipierte, zeigten sich die Träger der ITW überrumpelt. Mit so viel Bereitschaft der Bauern, sofort mehr Tierwohlmaßnahmen in ihren Ställen umzusetzen, wenn sie nur endlich fair dafür bezahlt werden, hatte man angeblich nicht gerechnet. Nun reicht jetzt das Geld hinten und vorne nicht, weil der Handel nicht mehr als vier Cent pro Kilogramm Schweinefleisch einzahlen will.

Protest gegen Anbauzulassung für Genraps nötig!

29.05.2015: Die Gentechnik-Industrie steht kurz vor dem Durchbruch: Dank neuer Techniken der Genmanipulation könnte ab Herbst 2015 der Anbau von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) in Deutschland Realität werden. Nur massiver Druck aus der Bevölkerung kann dies noch verhindern. Noch bevor die Verhandlungen für das umfassende Handelsabkommen mit den USA (TTIP) abgeschlossen wurden und gegen den erklärten Willen der EU-Bevölkerung, versucht die EU-Kommission der Gentechnik auf dem Acker und in der Nahrungskette Tür und Tor zu öffnen.

Lassen Sie nicht das Schlechteste als bestes System durchgehen!

20:05:2015: Vollspalten sollen auf Drängen der Agrarindustrie und mit Unterstützung der EU-Kommission als „beste Verfügbare Technik“ (BAT, best available techinique) für Schweinehaltung in einem EU-Referenzwerk (BREF) festgeschrieben werden. Protestieren Sie jetzt online mit uns!

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation Compassion in World Farming und vielen anderen Tierschutzorganisationen führen wir eine Kampagne gegen die groteske Verdrehung der Tatsachen, die eine Anerkennung von Vollspaltenböden als „beste verfügbare Technik“ in der Schweinehaltung darstellen würde.