Das Ende vom Schnabelkürzen

30.07.2014: Ab Anfang 2017 ist das Schnabelkürzen von Legehennen großflächig untersagt. Nachdem zunächst der niedersächsische Landwirtschaftsminister Christian Meyer diese Praxis per Erlass zum 31.12.2016 in Niedersachsen verboten hat, zieht nun der Verein für kontrollierte alternative Tierhaltung (KAT) nach. KAT fordert nun von seinen Mitgliedern, sich dem Erlass anzuschliessen. Da Supermarktketten eine KAT Zertifizierung bei ihren Zulieferern erwarten, wird es ab 2017 keine Eier von Hennen mehr in Supermärkten geben, denen die Schnäbel amputiert wurden. Das ist ein großartiger Erfolg, der mehr als 70 Millionen Legehennen betrifft! PROVIEH kämpft schon seit langem für eine Abschaffung prophylaktischer Amputationen wie dem Schnabelkürzen! Mehr über die Haltung von Legehennen und die Praxis des Schnabelkürzens findet ihr hier: http://www.provieh.de/downloads_provieh/KI-Legehennen_2014.pdf

Quelle und weiterführende Informationen: Schnabelkürzen von Legehennen – Revolution im Hühnerstall (www.süddeutsche.de)

Biokäufer versus Discounterkundin

In der WDR-Reportage vom 21.07.2014 „Darf ich Billigfleisch noch essen?“ lernten zwei Verbraucher den Unterschied zwischen einem Bio- und einem konventionellen Schweinemastbetrieb kennen. Von der Geburt eines Ferkels bis zur fertigen Wurst erhielten der 22 jährige Biofleischkonsument Erik sowie die 27jährige eingefleischte Discounterkonsumentin Katrin Einblicke in zwei deutsche Schweinebetriebe. Sehr anschaulich wurden ihnen exemplarisch die Unterschiede zwischen „bio“ und „konventionell“ gehaltenen Schweinen hautnah aufgezeigt.

Hessen zieht nach beim Erlass gegen Ferkeltötungen

17.07.2014: Die hessische Tierschutzbeauftragte Madeleine Martin hat zu der schockierenden ARD-Dokumentation „Gequält, totgeschlagen, weggeworfen“ Stellung genommen und fordert Konsequenzen. In der Dokumentation waren grausame Bilder zu sehen, die das routinemäßige und nicht tierschutzgerechte Töten von überzähligen Ferkeln zeigten. Die schwerwiegenden Missstände in der Schweinehaltung müssten ein Ende haben, so Martin.

Wildbienen in Deutschland

14.07.2014: Allein in Deutschland gibt es 560 verschiedene Wildbienenarten. Zu ihnen gehören auch die bekannten Hummeln nicht aber die Wespen. Viele Wildbienen sehen der Honigbiene kaum ähnlich. Im Gegensatz zur eusozialen (= staatenbildenden) Honigbiene mit genauer Arbeitsteilung leben die meisten Wildbienenarten einzeln, man bezeichnet sie als Solitär- oder Einsiedlerbienen, es gibt aber auch einige Zwischenlebensformen.

Schock: Mehr Glyphosat in Muttermilch als im Harn.

Vertrauen in Agrarkonzerne und Politik tief erschüttert

27.06.2014: Jetzt steht fest: Verantwortliche von Konzernen, Behörden und Politik haben uns massiv angelogen, wenn sie verantwortungslos das nachplapperten, was zum Beispiel der Monsanto-Wissenschaftler Dan Goldstein sagte: „Wenn Glyphosat aufgenommen wird, wird es schnell ausgeschieden, akkumuliert nicht im Körper und wird nicht verändert. Es wird unverändert mit dem Harn ausgeschieden.“ Soll heißen: Wir sollen uns bloß nicht so aufregen über etwas Glyphosat in der Nahrung.