Groß-Demo in Berlin „Wir haben es satt!“

17.01.2015: Abermals sind tausende Menschen sind in Berlin auf die Straße gegangen, um unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für alle!“ für eine nachhaltige und gesunde Landwirtschaft zu demonstrieren. Unzählige Verbände und Privatpersonen aus ganz Deutschland sind dem Aufruf von „Meine Landwirtschaft“ gefolgt und formten mit etlichen bunten Bannern, einfallsreichen Kostümen, pfiffigen Aktionen und lauter Musik einen friedlichen Demozug durch das Regierungsviertel in Berlin. Ersten Schätzungen zufolge nahmen rund 50.000 Menschen an der Demo teil. Auch PROVIEH war selbstverständlich mit dabei!

Aktives Mitglied gesucht: Das Buch „Massenhaft“ soll in Schulen vorgestellt werden

Seit 2013 gibt PROVIEH das Buch „Massenhaft“ gemeinsam mit der Autorin Christa Ludwig im Selbstverlag heraus. Der Jugendroman erzählt die Geschichte von drei Jugendlichen, die hinter die Kulissen der Massentierhaltung blicken und kaum glauben können, was sie sehen. „Massenhaft“ ist bis jetzt das einzige Jugendbuch, das sich des Themas Massentierhaltung angenommen hat.
Das Buch eignet sich hervorragend für den fächerübergreifenden Schulunterricht und zur Diskussion ethischer Fragestellungen. Deshalb sucht PROVIEH nun engagierte aktive Mitglieder, die Lust und Zeit haben, den Roman direkt in den Schulen vorzustellen.

H5N8 – täuscht das FLI arglistig? Hektischer Aktionismus in der Politik

22.12.2014: Auf das Vogelrippe-Virus H5N8 reagiert die Bundesregierung jetzt mit hektischem Aktionismus. Sie plant eine Eilverordnung, die am 22. Dezember 2014 verkündet und einen Tag später in Kraft treten soll. Der Verdacht drängt sich auf, dass die Eilverordnung Frucht einer arglistigen Täuschung des FLI (Friedrich-Loeffler-Institut) ist.

Hahn sucht ein zu Hause

22.12.2014: Hajo ist ein Ostfriesischer Möwen Hahn (silber schwarzgeflockt) und lebt zurzeit noch bei Janet Strahl, Beisitzerin im Vorstand von PROVIEH. Frau Strahl hält mit Begeisterung eigene Hühner im Garten und hier ist auch Hajo im August 2014 aus dem Ei geschlüpft (Naturbrut). Rassetypisch wird er ein Endgewicht von 2,5 bis 3,0 Kilogramm erreichen.

H5N8 im Cloppenburger Raum – das große Keulen und das Versagen des FLI

17.12.2014: Seit dem 16. Dezember 2014 steht fest: Das Vogelgrippe-Virus H5N8 ist auch in Niedersachsen angekommen, genauer, in der Geflügelhochburg im Raum Cloppenburg. Es wird erwartet, dass dort wegen H5N8 130.000 Puten und Hühner getötet werden müssen. Das Tötungskommando hat viel zu tun. Die Vögel werden mit Kohlendioxid vergast und erleiden einen schmerzhaften Tod. Die Geflügelhalter werden durch die niedersächsische Tierseuchenkasse für den Verlust finanziell entschädigt.

Kampagnenrückblick 2014: PROVIEH feiert Durchbruch für intakte Ringelschwänze

15.12.2014: Gut fünf Jahre nach dem Start der Kampagne für intakte Ringelschwänze von PROVIEH im Jahr 2009 rückt der Ausstieg aus dem routinemäßigen Schwanzkupieren in Deutschland und der EU endlich in greifbare Nähe. Die drei Bundesländer mit der größten Schweineerzeugung in Deutschland haben für den Kupierverzicht eine Frist gesetzt: In Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sollen die  Ringelschwänze spätestens ab 2017 ganz bleiben.

Intensivtierhaltung von Kaninchen

15.12.2014: Gemäß dem deutschen Tierschutzgesetz muss jeder, der ein Tier hält, „das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und verhaltensgerecht unterbringen, darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden.“ Längst haben die Menschen die Bilder aus Kaninchenzucht- und Mastanlagen erreicht. Das es sich um eine moralische Katastrophe handelt und das oben zitierte Tierschutzgesetz mit Füßen getreten wird, liegt auf der Hand. Neben allgemeinen Grundsätzen die für mehr Tierwohl sorgen sollen, sind seit kurzem auch die Zucht und Mast speziell für Kaninchen in der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) gesetzlich geregelt. Leider sind die neuen Mindestanforderungen aus Tierschutzsicht immer noch mangelhaft.

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