PROVIEH lädt zum „Tag der Kuh“

 

Auftaktveranstaltung zur neuen Kampagne

01.04.2015: „PROKUH – Nein zum Wegwerfkalb!“: So heißt die neue Kampagne von PROVIEH, die am Sonntag, den 19. April offiziell vorgestellt wird. Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck, der Vizepräsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, Peter Lüschow und weitere Gäste werden anlässlich des Kampagnenstarts mit PROVIEH über die Missstände in der Milchviehhaltung diskutieren. Zum „Tag der Kuh“ stellt Buchautorin und Journalistin Tanja Busse außerdem ihr neues Buch „Die Wegwerfkuh“ vor.

Medienvertreterinnen und -vertreter sind zur Veranstaltung herzlich eingeladen.

 

Kommt das Ende der Käfighaltung schneller als erhofft?

31.03.2015: Die beiden Agrarminister Ulrike Höfken und Christian Meyer kündigen einen neuen Anlauf zum Ausstieg aus der Käfighaltung bei Legehennen an. Beide Minister haben am 27. März 2015 einen Antrag zum Ausstieg aus der Käfighaltung an den Bundesrat gestellt. Höfken und Meyer verweisen darauf, dass die Kleingruppenhaltung noch bis 2023 Bestand haben soll, also noch länger eingesetzt werden darf, als die Atommeiler laufen. Dafür, dass Käfighaltung mit dem Grund- und Tierschutzgesetz als unvereinbar gilt, ist diese Frist unzumutbar.

PROVIEH-Projekt "Tierschutz in der Schule" auf der Spendenplattform "WIR BEWEGEN.SH"

31.03.2015: Seit gestern gibt es die kostenlose Spendenplattform „WIR BEWEGEN.SH“ der Investitionsbank Schleswig-Holstein (kurz IB.SH).
Sie hilft dabei, gemeinnützige Projekte in Schleswig-Holstein in die Tat umzusetzen. PROVIEH ist mit dem Projekt „Tierschutz in der Schule“ dabei.

Durch unser Projekt möchten wir die Erstellung von Unterrichtsmaterialien zum Thema Nutztierschutz finanzieren und dieses wichtige Thema in die Schulklassen bringen.

Kleine Schlachthöfe, große Tierschutzmängel?

17.03.2015: Dr. Michael Marahrens, stellvertretender Leiter des Instituts für Tierschutz und Tierhaltung (FLI) sieht kleine, lokale Schlachthöfe als sehr kritisch an. „Ein grundlegendes Problem ist die mangelhafte und veraltete Ausstattung“ stellt er im Interview des ARD-Beitrages FAKT „Grausamer Umgang beim Regionalschlachthof“ fest. Aber auch einen Gewöhnungseffekt und Betriebsblindheit hält er für die Ursache von Tierschutzvergehen bei der Schlachtung.

Erschreckend: Kontamination von Geflügelfleisch mit potentiell krankmachenden Keimen weiterhin ein Problem

13.03.2015: Zoonosen sind Infektionskrankheiten, die entweder vom Tier zum Mensch oder vom Mensch zum Tier übertragen werden können. Gerade auf Frischfleisch von Masthühnern finden sich bisweilen hohe Konzentrationen von gefährlichen Keimen.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) stellt in seinem Zoonose-Monitoring für das Jahr 2013 fest, dass:

PROVIEH erhält den Vorsitz der AG Schweine

Großer Erfolg für den Tierschutz:

10.03.2015: Beim  Treffen der Teilnehmer zum Runden Tisch Tierschutz in Hessen erhielt PROVIEH e.V. den Vorsitz der Arbeitsgruppe Schweine. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit den Teilnehmern des hessischen Runden Tisches und werden gemeinsam mit der Gruppe konkrete Lösungen zur Verbesserung der Tierschutzmaßnahmen in Hessen erarbeiten.

Foto: By Wappenentwurf: Gerhard Matzat diese Datei konvertiert: Madden [Public domain], via Wikimedia Commons

Herkunftskennzeichnung ist nur die halbe Miete: Politik muss sich auch die „Tierhaltungskennzeichnung“ zutrauen.

Die SPD hat sich für die gesetzliche Umsetzung zur Kennzeichnung der Herkunft tierischer Produkte ausgesprochen. Was Sie dabei übersieht ist die Tatsache, dass die Herkunft allein nicht auf die Haltungsbedingungen verweist.

PROVIEH hat die SPD daher in einem Brief gebeten, sich auch für eine Kennzeichnung der Tierhaltung stark zu machen. Nur so ist Transparenz im Lebensmittelhandel garantiert.
 

Mehr Transparenz bei Fleischherkunft gefordert

23.02.2015: Man stelle sich eine Kühltheke im Supermarkt vor: Jedes Stück Fleisch und Wurst ist mit einer Ziffer gekennzeichnet, die auf die Haltungsform des Tieres hinweist, wie bei den Eiern. Das könnte bald Wirklichkeit werden. Die Verbraucher könnten dann auf einen Blick sehen, ob das Tier beispielsweise sein gesamtes Leben im Stall verbracht hat oder auch nach draußen durfte, ob seine Umwelt reizarm oder mit Beschäftigungsmöglichkeiten ausgestaltet war, ob es artgemäß gefüttert oder mit Kraftfutter vollgepumpt wurde etc. So ließen sich hier noch viele weitere Beispiele aufführen. Die durch eine simple Kennzeichnung nach der Haltungsform geschaffene Transparenz würde ganz neue, bewusstere Kaufentscheidungen ermöglichen.