Jetzt mitreden für mehr Tierschutz in Europa!
Die EU-Kommission überprüft derzeit die Tierschutzvorschriften für sogenannte Nutztiere – und du kannst mitentscheiden, wie Tiere in der Landwirtschaft künftig leben dürfen.
Die öffentliche Konsultation („Public Consultation“) läuft bis zum 12. Dezember 2025.
Warum das wichtig ist:
Diese Befragung kann EU-weit den Weg ebnen für:
- ein Verbot der Käfighaltung,
- ein Ende des Kükentötens,
- klare Regeln gegen Anbindehaltung und Qualzucht,
- sowie bessere Vorgaben für Tierarten, die bisher kaum geschützt sind – etwa Rinder, Puten oder Elterntiere.
Jede Stimme zählt:
Je mehr Menschen sich pro Tierschutz äußern, desto stärker ist der Rückhalt der EU-Kommission, mutige und verbindliche Regelungen auf den Weg zu bringen.
So geht’s:
1. Zur EU-Konsultation gehen → https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/14671-On-farm-animal-welfare-for-certain-animals-modernisation-of-EU-legislation/public-consultation_en
2. Registrieren oder einloggen
3. Den Fragebogen ausfüllen
4. In den Freitextfeldern eigene Worte verwenden (kein Copy & Paste, da Dublikate erkannt und herausgefiltert werden)
Es ist entscheidend, deutlich zu machen, dass eine breite öffentliche Unterstützung für bessere Tierschutzstandards für alle Nutztiere besteht. Die Abschaffung der Käfighaltung ist dabei unerlässlich, ergänzt durch gleichwertige Standards für importierte Produkte aus Drittstaaten. Zudem müssen die Tierschutzstandards auf den Betrieben angehoben werden, um den Erwartungen der EU-Bürger:innen zu entsprechen.
Der Fragebogen ist bis zum 12. Dezember, Mitternacht Brüsseler Zeit, geöffnet.
Hilfestellung zu den Antworten
1. Fragen zur aktuellen Situation des Tierschutzes in der EU
„Die EU-Gesetzgebung zum Tierschutz auf Betriebsebene stellt nicht sicher, dass Nutztiere normale Verhaltensweisen ausleben können.“
STIMME VOLL ZU
„Für Landwirt:innen und Unternehmen entstehen unnötige Verwaltungsaufwände durch das Nebeneinander von EU-Vorschriften, nationalen Regeln und privaten Standards.“
STIMME VOLL ZU
„Die breite oder unspezifische Formulierung mancher EU-Anforderungen führt zu Unterschieden bei der Umsetzung in den Mitgliedstaaten und zu Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt.“
STIMME VOLL ZU
„Lebensmittel tierischen Ursprungs aus Nicht-EU-Ländern sollten Tierschutzstandards erfüllen, die denen der EU entsprechen.“
STIMME VOLL ZU
„Die EU-Regeln müssen den gesellschaftlichen Erwartungen an die Behandlung von Nutztieren entsprechen – z. B. der Abschaffung von Käfigen für bestimmte Tiere.“
STIMME VOLL ZU
„Das systematische Töten männlicher Küken in der Legehennenhaltung ist ethisch problematisch.“
STIMME VOLL ZU
2. Bedeutung der Überarbeitung im Hinblick auf die EU-Vision für Landwirtschaft und Ernährung
Ein wettbewerbsfähiger und widerstandsfähiger Agrar- und Lebensmittelsektor – SEHR WICHTIG
Ein attraktiver und verlässlicher Agrar- und Lebensmittelsektor – SEHR WICHTIG
Ein zukunftsfähiger Agrar- und Lebensmittelsektor – SEHR WICHTIG
Ein Sektor, der faire Bedingungen fördert – SEHR WICHTIG
3. Wichtigkeit der Abschaffung der Käfighaltung
SEHR WICHTIG (alle Kategorien)
4. Mögliche Hindernisse beim Ausstieg aus der Käfighaltung
SONSTIGES: Hier bitte eigene Worte wählen
5. Unterstützende Maßnahmen zur Umstellung auf käfigfreie Haltung
JA zu allen Punkten, außer langen Übergangsfristen (NEIN).
SONSTIGES: Bitte eigene Worte wählen, zum Beispiel zu einer zügigen Vorlage des vollständigen Gesetzespakets
6. Maßnahmen zur Vereinfachung überlappender Tierschutzregeln
– Klarere Rechtsvorschriften
– Klarere Rollenverteilung
– Nutzung digitaler Überwachungssysteme
7. Anforderungen an Importe tierischer Produkte
Gleichwertige Standards für alle Anforderungen + Aquakultur/Fische und Schafe/Ziegen
8. Maßnahmen zur Unterstützung von Drittstaaten
JA zu allen, außer langen Übergangsfristen (NEIN)
9. Nutzen einheitlicher EU-Regeln für faire Bedingungen
IN SEHR HOHEM MAßE
10. Nutzen von Tierwohlindikatoren
IN SEHR HOHEM MAßE für bessere Kontrolle, Benchmarking und politische Nachverfolgung.
SONSTIGES: Bitte eigene Worte wählen, zum Beispiel dazu, dass Indikatoren lediglich Werkzeuge sind, jedoch keine gesetzlichen Standards ersetzen.
11. Dringlichkeit beim Verbot des Kükentötens
SEHR DRINGEND
Bei den nachfolgenden 3 Fragen ist es wichtig, dass eine persönliche Meinung abgegeben wird, da die EU Duplikate erkennt und herausfiltert. Nehme dir daher bitte kurz Zeit und formuliere eine eigene Antwort.
12a. Wichtigste Änderungen der EU-Gesetzgebung
- Höhere Tierwohlstandards für alle Tierarten
- Abschaffung der Käfighaltung
- pflanzliche Alternativen
- Gleichwertige Standards für Importe
- Konkrete Anforderungen für Legehennen, Masthühner, Schweine und Aquakultur
- Verbot von Mutilationen, Zwangsmauser, Stopfmast, Kükentöten
12b. Wirtschaftliche Maßnahmen zur Unterstützung des Sektors
- Finanzielle Unterstützung
- Erhöhte GAP-Mittel für Tierwohl
- Nachhaltiges Wirtschaften durch höhere Tierwohlstandards
- Fallstudien zu ökonomischen Vorteilen
- Neue Technologie und Aufklärung
13. Weitere Kommentare
- Bessere Kontrolle nötig, aber kein Ersatz für bessere Gesetze
- Erfolgreiche Beispiele für Umstellungen sollten geteilt werden