Kampagnen

Bauer hält Hof

Liebe Interessierte an einer neuen Agrarpolitik,

Höfesterben, Lebensmittelskandale, Welthunger, Spekulation mit Acker und Lebensmitteln, Überdüngung, Agrarindustrie, Gentechnik, patentierte Schweine und Monokultur auf den Feldern – ist das die Landwirtschaft, die wir unter anderem mit unseren Steuergeldern fördern wollen?

PROVIEH Regionalgruppe in Bad Dürrheim

03.03.2012 Der Bau industrieller Intensivtierhaltungsanlagen ("Massentierhaltung") stößt auch im Schwarzwald auf entschiedenen Widerstand. Ein breites Bündnis von Anwohnern und Gewerbetreibenen wehrt sich gegen die Errichtung einer Ferkelfabrik, in der pro Jahr über 30.000 Ferkel produziert und mehr als 1.200 Sauen gehalten werden sollen. Die PROVIEH-Regionalgruppe Bad Dürrheim unterstützt die Aufklärungsarbeit durch die örtlichen Bürgerinitiativen. Dafür hat der Fachverband ein zweckgebundenes Spendenkonto eingerichtet.

Protest mit Perlen für die Säue

29.08.2011: In einer gigantischen Zuchtanlage des niederländischen Investors Adrian Straathof sollen bei Alt-Tellin (Mecklenburg-Vorpommern) 10.500 Sauen rund 250.000 Ferkel pro Jahr gebären. Seite an Seite mit Tierschutzorganisationen und Umweltschützern kämpft eine Bürgerinitiative gegen das Bauvorhaben. PROVIEH unterstützt sie von Anfang an. Am Samstag, dem 27. August 2011, versammelten sich rund 300  Menschen zur bisher größten Kundgebung vor dem Bauplatz.

Steiniger Weg zur Abschaffung der Kastenstandhaltung in der Europäischen Union

Bisher dürfen Sauen in Deutschland wie in den meisten EU-Ländern fast ihr gesamtes Leben lang in Kastenständen eingesperrt und auf nackten Böden ohne Einstreu gehalten werden. In diesen in engen Metallkäfigen können sie sich nicht einmal umdrehen. Das gleiche gilt für die so genannten „Abferkelbuchten mit Ferkelschutzbügel“, in denen die Sauen in der Regel vier bis fünf Wochen verbringen.

Die Kampagnen-Arbeit von PROVIEH hat sich gelohnt: Jungebermast wird von EU mit Forschungsgeldern gefördert

Zum Thema Tierschutzlabel meldete das Blatt die Kritik, dass die Branche sich nicht in eine riskante und schwer kalkulierbare Abhängigkeit von einer einzigen großen Tierschutzorganisation begeben sollte. Solche Risiken weiß PROVIEH zu vermeiden. Wir arbeiten gerne vertrauensvoll mit Partnerorganisationen zusammen, auch zum Thema Tierschutz-kennzeichnung.

Schnabelkürzen? Schluss damit!

Mit Laser amputierte Kükenschnabel (c) Melanie Nolte21.11.2011: Küken von Legehennen, Mastputen und Moschusenten die Schnabelspitze zu amputieren ist eine besonders barbarische Form der Tierquälerei. Dennoch wird es von den Behörden immer noch geduldet und ist in zahllosen Betrieben der Intensiv-Geflügelhaltung in Deutschland übliche Praxis. PROVIEH will das ändern.

Wiesenhof sucht Feigenblatt

Broilermast_ist_zum_Weglaufen_quelle-dt-Tierschutzbüro08.09.2011: Was macht ein Unternehmen, wenn es unbequeme Veränderungen vermeiden will? Es wälzt die Last der Verantwortung auf andere ab. Der Wiesenhof-Konzern zeigt nach den negativen Medienberichten  der jüngsten Zeit wieder einmal, wie gut das funktioniert. Schuld am ganzen Elend in der industriellen Intensiv-Geflügelmast seien die Pächter der Elterntierhaltungen, die Vertragsmäster oder die Greiftrupps der Ausstallkolonnen. Wenn überhaupt, werden Konsequenzen bei den „Fremdfirmen“ und dann auch nur auf Mitarbeiterebene gezogen. Der milliardenschwere Konzern selbst wäscht seine Hände in Unschuld. Der Chef des Broilerimperiums lügt unbeeindruckt in die Fernsehkameras.

He, hallo Wiesenhof-Rechtsabteilung, Verleumdung!

Mega-Schweinemastanlage in Haßleben stoppen

Schweine in IntensivmastSeit mehr als sieben Jahren kämpft die Bürgerinitiative Haßleben gegen eine Mega-Schweinemastanlage, über deren Genehmigung das Landesamt für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV) Brandenburg in Kürze entscheiden wird. PROVIEH ruft auf zum Online-Protest: Fordern Sie den Präsidenten des Landesamtes auf, den Antrag auf Errichtung der  Mastfabrik für über 65.000 Schweine endlich abzulehnen.

Ein Jahr Netzwerk "Bauerhöfe statt Agrarfabriken

Logo mit Ringelschwanz

29.10.2010: Die gemeinsame Arbeit mit Bürgerinitiativen, Tier- und Umweltschützern für eine zukunftsfähige, artgerechte und nachhaltige Nutztierhaltung in bäuerlicher Landwirtschaft trägt Früchte. PROVIEH ist Mitbegründer des Netzwerks "Bauernhöfe statt Agrarfabriken". Es handelt sich dabei um einen im Herbst 2009 entstandenen bundesweiten Zusammenschluss aus Bürgerinitiativen gegen industrielle Tierhaltungsanlagen, Verbänden aus Umwelt- und Tierschutz, Vertretern aus dem kirchlichen Bereich und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL).

Mc Donald’s hält Wort: Schluss mit "Kastratenburgern"!

05.11.2010: Der Fastfoodriese verpflichtet seine Zulieferer, ganz auf Kastratenfleisch zu verzichten. Auf eine Kampagne von PROVIEH hin hatte das Unternehmen bereits am 29.07.2009 angekündigt, sein Schweinefleisch ab dem 01.01.2011 nur noch von Betrieben zu beziehen, auf denen keine Ferkel mehr kastriert werden.

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Perlen FÜR die Säue

14.09.2010: Vor der kleinen Kirche im brandenburgischen Hassleben steigt getragene Jazzmusik in die Luft. Mehrere Hundert Menschen haben sich an diesem Sommertag versammelt, um zum wiederholten Mal gegen den Bau einer gigantischen Schweinemastanlage zu protestieren.

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