Lebendrupf und Stopfleber von Gänsen und Enten in der EU – das Leid nimmt kein Ende

- 07.04.2011: Trotz rechtlicher Bestimmungen gibt es derzeit keinen effektiven Schutz gegen das illegale maschinelle Daunenrupfen bei lebenden Gänsen. Und die industrielle Stopflebererzeugung breitet sich weiter aus, obwohl sie eigentlich auf Regionen mit „Foie-Gras-Tradition“ beschränkt bleiben sollte. Mehr...
Entenschicksal in Deutschland
- März 2006: In Deutschland werden für die "Produktion" von Entenfleisch ca. 18,5 Millionen Tiere vornehmlich unter Intensivhaltungsbedingungen gehalten. Entenfleisch erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn auch wenn der Absatz ganzer Enten über die letzten Jahre größtenteils konstant geblieben ist und sie als "Braten" nur zu besonderen Gelegenheiten auf den Tisch kommen, findet die Ente in zerteilter und vorbereiteter Form (Entenbrust, Entenschenkel, etc.) immer öfter auch im Alltag den Weg auf den Tisch mehr...
Gitter statt Wasser - Tierschutzprobleme bei der intensiven Haltung von Moschusenten
- Probleme mit dem Tierschutz bei der Haltung von Legehennen und Masthähnchen sind – selbst in der breiten Öffentlichkeit – weitgehend bekannt. Weniger bekannt ist, dass in Deutschland auch rund 18 Millionen Peking- und Moschusenten intensiv gehalten werden. Vor allem bei den Moschusenten treten dabei massive Verhaltensstörungen wie Federrupfen und Kannibalismus sowie schmerzhafte Wucherungen an Zehen und Ballen auf. Der vorliegende Beitrag zeigt die haltungsbedingten Gründe für diese Missstände auf und plädiert angesichts der offenkundigen Verstöße gegen geltende Tierschutzbestimmungen dafür, die Intensivmast von Moschusenten generell zu verbieten mehr...