Alle Artikel zur Kampagne PROKUH

Muttergebundene Kälberaufzucht

 22.02.2016: In der Landwirtschaft hat sich über Jahrzehnte die Praxis manifestiert, das Kalb unmittelbar nach der Geburt von der Mutter zu trennen. Vielfach werden wirtschaftliche Gründe angegeben: Die Milch der Kühe soll verkauft und nicht für die Aufzucht der Kälber „vergeudet“ werden. Wirtschaftliche Belange sind erfahrungsgemäß nicht deckungsgleich mit denen der Tiere. Die Kälber werden meist nur zweimal am Tag getränkt. Normal wären für das Kalb sechs bis acht Mahlzeiten mit einer Säugedauer von ca. sieben Minuten.

Es gibt bereits einige Betriebe in Deutschland, die umgedacht und ein System der artgemäßen Kälberaufzucht wiederentdeckt haben: die mutter- und ammengebundene Kälberaufzucht. Mehr:...


03.02.2016: Nach einer Schätzung der Bundestierärztekammer werden rund 180.000 Kühe im Jahr in Deutschland tragend geschlachtet. Die ungeborenen Kälber ersticken beim Schlachtvorgang im Mutterleib oder werden währenddessen aktiv getötet. Aus Hygieneschutzgründen darf kein lebendes Tier einen Schlachthof wieder verlassen.

PROVIEH findet diesen Zustand untragbar. Mehr....


 

Pressemitteilung

Welttierschutzgesellschaft und PROVIEH legen Verordnungsentwurf für Milchkühe vor

9.12.2015: Die Tierschutzorganisationen PROVIEH - VgtM e.V. und Welttierschutzgesellschaft e.V. fordern vom Gesetzgeber, die Haltung von Milchkühen in Deutschland gesetzlich zu regeln. Mehr...

 


 

Ein weiterer Erfolg im Kampf für tragende Rinder und ihre ungeborenen Kälber

Niedersachsen bringt freiwillige Vereinbarung auf den Weg

23.09.2015: PROVIEH hat mit 22 weiteren Akteuren die niedersächsische Vereinbarung zur Vermeidung der Schlachtung hochtragender Rinder in Hannover unterzeichnet. Mehr...

 


 

PROVIEH war wieder zu Besuch im Kälberhort

10.08.2015: Juhu! PROVIEH war wieder zu Besuch im Kälberhort! Die Kälber Stettin und Salvia kamen an diesem Tag das erste Mal auf die Weide. Nach einer Stärkung mit Äpfeln, gerecht verteilt durch unsere Mitarbeiterin Stefanie Pöpken, wurde es richtig spannend: Wie würden die beiden den Wechsel auf die große Hauskoppel erleben? Mehr...

 


 

Umsteuerung in der Milcherzeugung erforderlich

Perversion durch Agrarindustrie: Kühe auf der Weide sind inzwischen ein Anblick mit Seltenheitswert03.07.2015: Das Wort „Milchmarktkrise“ ist in Deutschland und Europa inzwischen so geläufig wie früher, in den 1970er und 1980er Jahren, die Begriffe „Milchsee“, „Butterberg“ und „Interventionspreis“. Zwei Gegenmaßnahme wurden gegen die Überproduktion ergriffen: Ab 1983 wurden für die Länder und ihre Bauern die Milchquoten eingeführt, also eine maximale Produktionsgrenze pro Land und Betrieb, sowie Strafzahlungen bei Überproduktion. Mehr...
 


 

Nein zum Wegwerfkalb: Im Kälberhort von Maik Kindler bekommen "aussortierte" Kälber eine zweite Chance

Zwei Ammenkühe mit Kälbchen29.06.2015: „Ein Kalb habe ich sogar lebend vom Misthaufen geborgen. Das war gerade frisch geboren und wurde gleich entsorgt, als feststand, dass es zu klein war. Die Aufzucht hätte sich für den Landwirt nicht gelohnt.“ So und ähnlich klingen die Sätze, die wir von Maik Kindler während unseres Besuchs im Kälberhort zu hören bekommen. Mehr...

 


 

"Tag der Kuh" - Veranstaltungsbericht

20.04.2015: Am 19.4.2015 hat PROVIEH zum „Tag der Kuh“ eingeladen. Die Veranstaltung war der Auftakt zu unserer neuen Kampagne „PROKUH – Nein zum Wegwerfkalb“. Das interessante Programm lockte insgesamt mehr als 100 interessierte Bürger, Landwirte und Journalisten zum Veranstaltungsort „Die Pumpe“ in Kiel. Der Kinosaal des Kommunikations- und Kulturzentrums war bis auf den letzten Platz voll besetzt. Mehr...

 


 

PROVIEH lädt zum Tag der Kuh

„PROKUH – Nein zum Wegwerfkalb!“: So heißt die neue Kampagne von PROVIEH, die am Sonntag, den 19. April offiziell vorgestellt wird. Landwirtschaftsminister Dr. Robert Habeck, der Vizepräsident des Bauernverbandes Schleswig-Holstein, Peter Lüschow und weitere Gäste werden anlässlich des Kampagnenstarts mit PROVIEH über die Missstände in der Milchviehhaltung diskutieren. Zum „Tag der Kuh“ stellt Buchautorin und Journalistin Tanja Busse außerdem ihr neues Buch „Die Wegwerfkuh“ vor. Mehr...

 


 

Die überzähligen Kälber - ein Tierschutzproblem in der Milcherzeugung

16.04.2015: Dass Millionen männlicher Eintagsküken als „Überschuss der Legehennen-Produktion“ getötet werden, ist allgemein bekannt. Dass es ein ähnliches Problem in der Milchviehhaltung gibt, ist weniger bekannt, bedarf aber ebenso dringend einer Lösung. Mehr...

 

 


 

Freiwillige Petition zur Enthornung bei Rindern in Hessen unterzeichnet

27.02.2015: Als Mitglied der "AG Enthornung im Fachausschuss Tierproduktion des Kuratoriums für das landwirtschaftliche und gartenbauliche Beratungswesen" war PROVIEH am 26.02.2015 neben Vertretern aus Landwirtschaft und Veterinärmedizin als Vertreter des Tierschutzes beteiligt und zur Unterschrift vor Ort. Mehr...

 


 

Petition zur Videoüberwachung auf Schlachthöfen

20.02.2015: PROVIEH ruft als Mitglied der „Europäischen Allianz für Videoüberwachung in Schlachthöfen“ dazu auf, diese in Großbritannien seit Jahren standardmäßig eingesetzte Technik auch in Deutschland und dem restlichen Europa zum Wohl der Tiere zu nutzen. Leider gibt es in Deutschland... Mehr

 


 

Erste Erfolge im Kampf gegen die Schlachtung trächtiger Rinder

17.02.2015: Als Mitglied der „AG Rinderhaltung beim Runden Tisch Tierschutz in der Nutztierhaltung des Landes Schleswig-Holstein“  vertritt PROVIEH den Tierschutz und ist unmittelbar an der Ausgestaltung des Landeskodex Schleswig-Holstein beteiligt gewesen. Er wurde... Mehr

 


 

Groß-Demo in Berlin "Wir haben es satt!

17.01.2015: Abermals sind tausende Menschen in Berlin auf die Straße gegangen, um unter dem Motto „Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für alle!“ für eine nachhaltige und gesunde Landwirtschaft zu demonstrieren. PROVIEH war mit einer Aktion gegen das Schlachten trächtiger Kühe dabei... Mehr

 


 

Skandal: Schlachtung trächtiger Tiere üblich

17.12.2014: In Deutschland gibt es in den Schlachthöfen bisher keine einheitliche Erfassung der Kühe, die tragend geschlachtet werden. Nach einer Schätzung... Mehr